Dreidimensionale

Lochbleche

Dreidimensionale Lösungen mit Lochblech

Lochblech steht für gestalterische Freiheit und verleiht Gebäuden eine leichte, zeitgemäße Erscheinung bei zugleich funktionalem Mehrwert. Dreidimensional profilierte Varianten erweitern diesen Spielraum deutlich: Sie erzeugen räumliche Tiefe und verändern die Wirkung einer Fassade spürbar. Profilierungen wie Trapez, Welle oder Lamelle schaffen – je nach Blickwinkel und Lichteinfall – differenzierte Licht- und Schattenbilder und werten selbst einfache Rundlochungen architektonisch auf. So lassen sich auch bestehende, kantige Baukörper in bewegte, zeitgemäße Gebäudehüllen überführen.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – von Fassadenverkleidungen über Balkon- und Geländerfüllungen bis hin zu integralen Sonnen- oder Schallschutzelementen und weiteren objektspezifischen Lösungen.

1. Trapezprofil

Referenz: Ehrwalder Almbahn (2025)

Beim Um- und Zubau der Ehrwalder Almbahn wird das architektonische Potenzial von Lochblech sichtbar. Es wurde zu Trapezprofilen weiterverarbeitet und präzise in Fassade und Geländer integriert. Trotz der robusten Ausführung entsteht eine leichte, offene Wirkung, die mit dem Lichteinfall spielt und sich selbstverständlich in die alpine Umgebung einfügt.

2. Lamellenprofil

Referenz: Wüstenrot Salzburg (2021)

Perforierte Lamellen verbinden Sonnenschutz, Belüftung und Fassadengestaltung in einem System. Vor Glasflächen oder massiven Außenwänden eingesetzt, steuern sie Licht- und Sichtbezüge, reduzieren Kühllasten und erzeugen eine strukturierte, zugleich transparente Gebäudehülle.

Beim Projekt Wüstenrot Salzburg fiel die Entscheidung auf vertikale, drehbare Lamellenbahnen aus eloxiertem Aluminium. So entsteht ein präzise regulierbarer Sonnenschutz bei hoher Tageslichtqualität im Innenraum. Gleichzeitig verändert sich die Fassadenwirkung je nach Stellung der Lamellen – das Gebäude erhält eine wandelbare, lebendige Erscheinung.

3. Wellenprofil

Referenz: Leiner Graz (2015)

Großradiale Wellenprofile kommen dort zum Einsatz, wo Fassaden fließend statt kantig wirken sollen. Die weiche Geometrie verleiht der Gebäudehülle eine ruhigere, weniger technische Anmutung und erzeugt eine lebendige Lichtwirkung über die Fläche.

Beim Projekt Leiner wurden bis zu fünf Meter lange, gebogene Aluminium-Lochblechbahnen vertikal zu einer rautenförmigen Gesamtstruktur montiert. Die großradiale Profilierung verstärkt die Tiefenwirkung, während das silberne Lochblech mit der grün gefassten Rückwand interagiert und je nach Lichteinfall unterschiedliche Nuancen sichtbar werden lässt.

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